Archiv der Kategorie 'Linux'

Zurück von der Insel

Monday, den 2. June 2008

So, nun ist es soweit. Ich habe lange nichts mehr geschrieben, aber nun gibt es Photos von meiner Islandreise der letzten 10 Tage:
16977

LG
Phil

Lokaler Gentoo Portage RSYNC Mirror

Thursday, den 4. May 2006

Wenn man mehrere Gentoo Rechner in einem LAN hat (wie zum Beispiel meine handvoll Server an der Uni Trier), dann ist es sinnvoll, einen lokalen Portage Mirror zu erstellen. Dazu braucht man nur irgendwo eine Maschine mit relativ wenig CPU und Speicher, dafür aber etwas mehr Festplattenkapazität, am besten auf einer schnellen Platte. Portage ohne die Quelldateien der Ebuilds belegt zur Zeit ca. 550 MB.
Für den Mirror ist auf einem Gentoo Grundsystem schon alles installiert was wir brauchen, nämlich der RSYNC Daemon. Damit man über diesen auf die portage Dateien zugreifen kann, muss man in der Datei

/etc/rsyncd.conf

das Kommentarzeichen bei den folgenden Zeilen entfernen:

#[gentoo-portage]
#       path = /usr/portage
#       comment = Gentoo Linux Portage tree
#       exclude = /distfiles /packages

wird zu

[gentoo-portage]
path = /usr/portage
comment = Gentoo Linux Portage tree
exclude = /distfiles /packages

Nun muss noch der RSYNC Daemon gestartet werden:

/etc/init.d/rsyncd start

Und damit das am besten bei jedem Systemstart automatisch passiert sollte rsyncd auch dem default runlevel hinzugefügt werden:

rc-update add rsyncd default

Nun kann man den rsync mirror auf den anderen Gentoo Rechnern in die /etc/make.conf eintragen:

SYNC=”rsync://192.168.12.34/gentoo-portage”

(die IP Adresse muss natürlich durch die Adresse des Rechners auf dem rsyncd läuft ersetzt werden).

MaxClients

Saturday, den 29. April 2006

Entweder sind unsere Partywebcams so begehrt, oder das AJAX Script öffnet zuviele Verbindungen zum Server. Auf jeden Fall hat der Apache im ErrorLog folgende Meldung ausgespuckt:

server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting

Daraufhin habe ich doch die MaxClients Einstellung mal von 15 auf 256 angehoben, in der Hoffnung, dass das länger ausreicht…

LuxiMono unter Gentoo installieren

Saturday, den 15. April 2006

Leider gibt es kein ebuild für die schöne monospace Schriftart LuxiMono, daher muss das LaTeX Paket von Hand installiert werden:

  1. wget http://www.tug.org/cgi-bin/dirarchive/tex-archive/fonts/LuxiMono.zip
  2. unzip LuxiMono.zip
  3. cd LuxiMono
  4. mit “su” zum root user wechseln
  5. mkdir -p /usr/share/texmf/fonts/type1/public/luxi
  6. cp *.pfb /usr/share/texmf/fonts/type1/public/luxi/
  7. mkdir -p /usr/share/texmf/fonts/afm/public/luxi
  8. cp *.afm /usr/share/texmf/fonts/afm/public/luxi/
  9. unzip -d /usr/share/texmf/ ul9.zip
  10. texhash

und schon kann das package LuxiMono in LaTeX (z.B. in der IDE kile) verwendet werden.

Portage als user nutzen

Thursday, den 13. April 2006

Es ist ja schon nervig, mit su immer zum root user zu wechseln um neue Pakete zu installieren. Daher hier eine kleine Anleitung wie man das vereinfachen kann:

  1. Als root emerge app-admin/sudo ausführen
  2. Als root visudo aufrufen. Dies öffnet einen Editor, mit dem folgende Zeile eingefügt werden muss (die Kommentarzeilen dienen der Orientierung):

    # Uncomment to allow people in group wheel to run all commands
    # %wheel        ALL=(ALL)       ALL
    %wheel          ALL=(root)      /usr/bin/emerge

  3. Als root mit groups prüfen, ob der Benutzer, der emerge ausführen können soll auch in der Gruppe wheel ist ( ist durch den Benutzernamen zu ersetzen, bei mir z.B. groups instinct -> wheel, users). Falls der Benutzer nicht in der Gruppe wheel ist, mit Hilfe des Befehls usermod -a -G wheel der Gruppe hinzufügen.
  4. Jetzt kann der Benutzer schon emerge mit Hilfe des Befehls sudo emerge ausführen. Wenn sudo nach einem Passwort fragt, so ist nicht das root Passwort gefordert, sondern das eigene Passwort des Benutzers. Dies bleibt dann für ein paar Minuten gespeichert sodass es nicht jedes Mal eingegeben werden muss.
  5. Wem das noch zu umständlich ist, immer sudo einzutippen, der kann sich einen bash alias anlegen. Dazu einfach die Zeile

    alias emerge=”sudo emerge”

    in die Datei ~/.bashrc einfügen. Nun kann der Befehl emerge vom normalen Benutzer ausgeführt werden, der umständliche weg über su fällt flach.

Neuer Server für Web Portale

Friday, den 3. March 2006

Für meine Hiwi Stelle an der Universität Trier haben wir am Dienstag einen neuen Server bestellt:

2HE Server RM214 SATA Pentium 4
Intel Pentium D 820 2,8 GHz (Dual-Core)
4096 MB ECC DDR2 533-RAM (4x 1024 MB)
SuperMicro Server Mainboard (PDSME)
4 Stk. 250 GB SATA NCQ Seagate
6x Backplanes SATA
3Ware Raid Controller 9500S-4
eRIC Express Remote Management Card
DVD-Sony 16x/48x
Floppy-Laufwerk
510 Watt EPS Netzteil
TK-Sicherheitsblende RM214
Ausziehbare Montageschienen (2-4 U)
36 Monate Premium Service & Support

Eigentlich sollte das Teil heute gekommen sein, damit es am Montag fertig eingerichtet ist – was sowieso schon ziemlich knapp bemessen war. Da UPS heute nicht kam und Samstags gar nicht liefert, habe ich Montag abend noch einiges vor mir…

Update der Trillian Smilies für Kopete

Friday, den 17. February 2006

Ich habe Daniel jetzt lange genug ignoriert ;-)

Er hat die Trillian Emoticons für den Kopete aktualisiert.
Herunterladen kann man sie nun über seine Website: www.flinkmann.de und dort unter “KDE stuff -> “Gaim’s TrillyPro Package für Kopete”

(Der Link zum Patch ist die grüne Zeile in der Mitte, die aussieht wie eine Überschrift)

Linuxdays Luxembourg

Wednesday, den 25. January 2006

Heute ist der erste Tag der bei uns im Haus stattfindenden Linuxdays Luxembourg.
Gerade ist Kaffeepause, dann geht es weiter im sehr interessanten Vortrag “VPNs using Linux”, gehalten von Ralf Spenneberg. Der Vortrag wird über drei Tage gehalten; er wird Martin und mich also noch morgen und übermorgen Vormittag beschäftigen.
Parallel hält der betreuende Professor meiner Diplomarbeit Dr. Rainer Oechsle einen Vortrag über Voice over IP.

vServer unzuverlässig

Friday, den 16. December 2005

In den letzten Wochen war unser vServer häufiger mal nicht erreichbar.
Gestern abend z.B. ließ sich die Briseis gar nicht mehr ansprechen. Ein Shutdown über das Adminmenü verlief jedoch reibungslos, ein Hinweis darauf, dass der Server ordnungsgemäß lief und es beim Hoster Intergenia ein Netzwerkproblem oder ähnliches gab.

Dec 15 22:48:39 briseis shutdown[26057]: shutting down for system reboot
Dec 15 22:48:56 briseis kernel: Kernel logging (ksyslog) stopped.
Dec 15 22:48:56 briseis kernel: Kernel log daemon terminating.
Dec 15 22:48:56 briseis exiting on signal 15
Dec 15 22:49:19 briseis syslogd 1.4.1#17: restart.
Dec 15 22:49:19 briseis kernel: klogd 1.4.1#17, log source = ksyslog started.

Nach Aussagen von Mitbewohner Martin waren andere vServer, die er administriert jedoch noch erreichbar.
Ohne Bezug dazu: Torben hat heute Geburtstag; Grund genug, ihm was in sein Blog zu singen.

KDE 3.5 released

Tuesday, den 29. November 2005

Die K Desktop Environment liegt nun in der endgültigen Version 3.5 vor.
Als Nutzer des Release Candidate 1 kann ich sagen, dass es nicht viele neue Features gibt, die einem direkt ins Auge springen, aber unter der Haube einiges komfortabler und weniger Fehleranfällig gestaltet wurde.

Runterladen kann man die neue KDE z.B: unter

ftp://ftp.kde.org/pub/kde/stable/3.5

oder unter kubuntu durch einen Eintrag in die /etc/apt/sources.list:

deb http://ftp.belnet.be/packages/kde/stable/3.5/kubuntu breezy main